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Im Verlagshaus Berlin verschmelzen poetische Worte mit bildlicher Gestaltung

2005 riefen der Lektor und Übersetzer Johannes CS Frank, der Designer Dominik Ziller und die Typografin Andrea Schmidt das Verlagshaus J. Frank ins Leben. Abseits des Massenvertriebs konzentrierte sich das Projekt als sogenannter Independent-Verlag eher auf die Literaturliebhaber, die auch sich auch für noch unbekannte Autoren interessieren.

Ein junges Unternehmen setzt auf Nachwuchstalente

So beschäftigt der Verlag vornehmlich junge Schriftsteller und entdeckt möglicherweise den ein oder anderen Rohdiamanten. Jährlich kann das Verlagshaus Berlin mit 12 – 14 Neuerscheinungen auftrumpfen.

Moderne und längst vergessene Lyrik-Editionen für jede Vorliebe

Nach seiner Gründung offerierte das Verlagshaus Berlin zunächst lediglich ein Literatur Magazin, das inzwischen aus dem Druck gestrichen wurde. Erst 2006 erweiterten die drei Verleger die Publikationen auch um eine Buchreihe, die Bibliothek Belletristik. Größtenteils bezieht der Verlag seine Einnahmen jedoch aus seinen verschiedenen Editionen. Es handelt sich um Gedichtbände, die sorgfältig von einem Softcover eingefasst, von der Typografin Andrea Schmidt gestaltet wurden. Die Werke sind gleichermaßen literarisch wie illustrativ ausgeschmückt und enthalten lyrische Texte sowie Kurzprosa.

Zu den einzelnen Editionen zählen:

  • die Edition Belletristik mit zeitnaher Lyrik
  • die Edition Polyphon, in der auch fremdsprachige Gedichte internationaler Schriftsteller abgedruckt sind
  • die Edition ReVers mit alten Werken
  • sowie die Edition Poeticon, die sich den Themen Tanz, Film und Geschichte widmet

Bildliche Sprache – im wahrsten Sinne des Wortes

Das Verlagshaus Berlin ist einer der wenigen Verlage in Deutschland, der das Gedicht erneut aufleben lässt. Unter dem Motto „poetisiert euch“ legt er sein Augenmerk hauptsächlich auf die Lyrik. Eine ebenso große Rolle kommt allerdings auch der illustrativen Gestaltung zu. Jegliche Publikationen sind mit Bildern untermalt, um die Ästhetik der Sprache besonders hervorzuheben. Voller Stolz bezeichnet das Verlagshaus Berlin seine Bücher deshalb als kleine Kostbarkeiten.